Alfa Romeo steht seit 1910 für italienische Sportlichkeit auf vier Rädern. Die Marke gehört heute zum Stellantis-Konzern und kombiniert klassisches Design mit modernen Hybrid- und Elektroantrieben. Vom kompakten Junior bis zum limitierten Supersportwagen 33 Stradale deckt das aktuelle Lineup vier Fahrzeugklassen ab.
Gegründet 1910 in Mailand als A.L.F.A.
Teil des Stellantis-Konzerns seit 2021
Vierblättriges Kleeblatt als Motorsport-Symbol seit 1923


Alfa Romeos aktuelles Sortiment reicht vom kompakten SUV bis zum limitierten Supersportwagen. Jede Karte führt direkt zur Modellseite mit allen Daten, unabhängig davon, ob das Modell gerade im FINN Abo verfügbar ist.
1910–1920
Alfa Romeo entsteht 1910 in Mailand als A.L.F.A., kurz für Anonima Lombarda Fabbrica Automobili. Cavaliere Ugo Stella übernimmt dafür die insolvente italienische Dependance des französischen Herstellers Darracq. 1915 steigt der Ingenieur Nicola Romeo ein, 1920 wird die Marke nach ihm in Alfa Romeo umbenannt.
1929–1950er
Ein junger Enzo Ferrari gründet 1929 die Scuderia Ferrari zunächst als Rennteam für Alfa Romeo. Schon 1923 trägt Fahrer Ugo Sivocci als Glücksbringer ein grünes Kleeblatt auf weißer Raute an seinem Alfa RL, das Quadrifoglio wird zum bis heute genutzten Symbol der sportlichsten Modelle.
1960er–1980er
Giulia, Spider und GTV machen Alfa Romeo in diesen Jahrzehnten zu einer der bekanntesten europäischen Sportmarken. Der Spider erlangt durch seinen Auftritt im Film „Die Reifeprüfung“ zusätzliche Bekanntheit weit über Italien hinaus.
1986–2020
Fiat übernimmt die Marke 1986, ab 2014 gehört Alfa Romeo zum neu formierten FCA-Konzern. In dieser Phase entstehen unter anderem 156, 159, Giulietta und der Sportwagen 4C, bevor 2015 die aktuelle Giulia-Generation den Neustart der Marke einläutet.
2021 bis heute
Mit der Fusion von FCA und PSA zu Stellantis wird Alfa Romeo 2021 Teil des viertgrößten Autokonzerns der Welt. 2024 startet mit dem Junior das erste vollelektrische Modell der Marke, ursprünglich als „Milano“ vorgestellt und nach einer politischen Kontroverse in Italien kurzfristig umbenannt. 2023 kehrt zudem mit dem streng limitierten 33 Stradale ein historischer Modellname als moderner Supersportwagen zurück.
Alfa Romeos aktuelle Modellpalette ist bewusst schmal gehalten. Den Schwerpunkt bildet das Alfa Romeo SUV, erhältlich als Junior, Tonale und Stelvio. Ergänzt wird das Lineup durch die Mittelklasse-Limousine Giulia und den streng limitierten Supersportwagen 33 Stradale.
| Modell | Fahrzeugtyp | Motoren | Leistung (PS) | Kofferraum (l) | Neuwagenpreis ab |
|---|---|---|---|---|---|
| Alfa Romeo Junior | Kompakt-SUV | Benzin-Hybrid, Elektro | 136–280 | bis zu 415 (Ibrida) / bis zu 400 (Elettrica) | ab 30.450 € |
| Alfa Romeo Tonale | Kompakt-SUV | Diesel, Mild-Hybrid, Plug-in-Hybrid | 130–268¹ | 385–500 | ab 41.880 € |
| Alfa Romeo Giulia | Mittelklasse-Limousine | Diesel | 210² | 480 | ab 56.000 € |
| Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio | Mittelklasse-Limousine | Benzin | 520 | 480 | ab 100.700 €³ |
| Alfa Romeo Stelvio | Mittelklasse-SUV | Diesel | 210² | 525 | ab 60.600 € |
| Alfa Romeo Stelvio Quadrifoglio | Mittelklasse-SUV | Benzin | 520 | 525 | ab 108.800 € |
| Alfa Romeo 33 Stradale | Sportwagen (limitiert auf 33 Exemplare) | Benzin, Elektro | 620–750 | – ⁴ | – ⁵ |
¹ Werte nach dem Tonale-Facelift 2026: Diesel 130 PS, Mild-Hybrid (Ibrida) 174 PS, Plug-in-Hybrid Q4 268 PS. ² Die Benziner-Version (206 kW / 280 PS) von Giulia und Stelvio ist laut Hersteller nicht mehr neu bestellbar, es sind nur noch Lagerfahrzeuge verfügbar. In der Tabelle daher nur die aktuell bestellbare Diesel-Variante. ³ Exklusiv für Deutschland kündigte Alfa Romeo zusätzlich das zeitlich limitierte Sondermodell Giulia Quadrifoglio Oro ab 103.000 € an, mit einem für April bis Juni 2026 vorgesehenen Produktionszeitraum; die Bestellbarkeit sollte laut Ankündigung im Juni 2026 enden. ⁴ Kofferraumangaben zum zweisitzigen Supersportwagen liegen herstellerseitig nicht vor. ⁵ Alfa Romeo hat für den 33 Stradale nie einen offiziellen Preis veröffentlicht; kursierende Medienschätzungen sind nicht herstellerseitig bestätigt. Neuwagenpreise sind unverbindliche Listenpreise des Herstellers, keine FINN Abo-Raten.
Alfa Romeo bietet aktuell ein rein elektrisches Serienmodell an, den Junior Elettrica. Ergänzend gibt es mit dem 33 Stradale einen extrem limitierten Elektro-Supersportwagen, der praktisch nicht mehr verfügbar ist.
| Modell | Fahrzeugtyp | Motoren | Leistung (PS) | Kofferraum (l) | Neuwagenpreis ab |
|---|---|---|---|---|---|
| Alfa Romeo Junior Elettrica | Kompakt-SUV | Elektro | 156–280 | bis zu 400 | ab 39.500 € |
| Alfa Romeo 33 Stradale Elettrica | Sportwagen (limitiert) | Elektro | 750 | – ¹ | – ² |
¹ Kofferraumangaben zum zweisitzigen Supersportwagen liegen herstellerseitig nicht vor. ² Alfa Romeo hat für den 33 Stradale nie einen offiziellen Preis veröffentlicht. Neuwagenpreise sind unverbindliche Listenpreise des Herstellers, keine FINN Abo-Raten.
| Prinzip | Erklärung | Beispiele |
|---|---|---|
| Alpenpässe | Zwei aktuelle Modelle tragen die Namen italienischer Alpenpässe | Stelvio, Tonale |
| Historische Vornamen | Giulia geht auf einen 1962 verwendeten Namen zurück, Junior wurde erstmals 1966 für ein Coupé genutzt | Giulia, Junior |
| Quadrifoglio | Das vierblättrige Kleeblatt kennzeichnet seit 1923 die sportlichsten Alfa-Modelle, ursprünglich als Glücksbringer von Rennfahrer Ugo Sivocci | Giulia Quadrifoglio, Stelvio Quadrifoglio |
Wer nach „Alfa Romeo Milano“ sucht: Der heutige Junior hieß bei seiner Präsentation im April 2024 zunächst Milano, wurde aber innerhalb weniger Tage umbenannt, mehr dazu in den FAQ weiter unten.
Santo Ficili
CEO Alfa Romeo
Die nächsten Generationen von Giulia und Stelvio sind in Planung, ein verbindlicher Starttermin ist noch nicht bekannt. Beide bleiben laut Alfa Romeo sportlich positioniert, setzen künftig aber stärker auf Hybrid- und Elektroantriebe. Die aktuellen Generationen bleiben inklusive der Quadrifoglio-Versionen mindestens bis 2027 im Programm.
Alfa Romeo bereitet ein neues SUV im C-Segment vor, das auf der Stellantis-Plattform STLA Medium basiert und mit mehreren Antriebsarten antreten soll. Ein Marktstart-Termin für Deutschland liegt noch nicht vor.
Auf Basis der STLA-One-Plattform plant Alfa Romeo einen kompakten Hatchback, der an frühere Baureihen wie 147 und Giulietta anknüpft und die Rückkehr der Marke in die Kompaktklasse markiert. Auch hier fehlt bislang ein bestätigter Termin.
Exklusiv für den deutschen Markt kündigte Alfa Romeo die Giulia Quadrifoglio Oro an, ein Sondermodell zum 103. Jubiläum des Quadrifoglio-Symbols mit goldfarbenen Design-Details. Der Produktionszeitraum war für April bis Juni 2026 vorgesehen, die Bestellbarkeit sollte laut Ankündigung im Juni 2026 enden.
Von Diesel über Mild-Hybrid und Plug-in-Hybrid bis Elektro deckt Alfa Romeo aktuell alle gängigen Antriebsarten ab, je nach Modell in unterschiedlicher Kombination.
Das hauseigene Allradsystem Q4 verteilt das Drehmoment variabel zwischen Vorder- und Hinterachse und kommt in den leistungsstärkeren Varianten von Tonale, Giulia und Stelvio zum Einsatz.
Die Topmodelle mit Kleeblatt-Emblem setzen auf den 2,9-Liter-V6-Biturbo mit 520 PS, eine Eigenentwicklung von Alfa Romeo, die unabhängig von Konzern-Motoren entstanden ist.
Die Elektroversion des Supersportwagens 33 Stradale nutzt eine 800-Volt-Architektur mit 90 kWh nutzbarer Akkukapazität für kurze Ladezeiten, ein Vorgeschmack auf künftige Elektroantriebe der Marke.
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Alfa Romeo gehört zum Stellantis-Konzern, der 2021 aus der Fusion von Fiat Chrysler Automobiles und der PSA-Gruppe entstanden ist. Der Konzern vereint vierzehn Marken, darunter Fiat, Jeep, Peugeot und Opel.
Alfa Romeo wurde am 24. Juni 1910 in Mailand als A.L.F.A. gegründet. Der heutige Markenname entstand 1920 nach dem Einstieg des Ingenieurs Nicola Romeo.
Alfa Romeo stellte das Modell im April 2024 zunächst als Milano vor. Die italienische Regierung wies wenige Tage später darauf hin, dass ein italienisches Gesetz aus dem Jahr 2003 die Bezeichnung untersagt, weil das Auto im polnischen Werk Tychy statt in Italien gefertigt wird. Alfa Romeo entschied sich daraufhin freiwillig für die Umbenennung in Junior.
Das vierblättrige Kleeblatt auf weißer Raute ist das historische Rennsport-Symbol von Alfa Romeo. Rennfahrer Ugo Sivocci nutzte es erstmals 1923 als persönlichen Glücksbringer. Heute kennzeichnet Quadrifoglio die jeweils sportlichste Version eines Modells, aktuell bei Giulia und Stelvio.
Die Neuwagenpreise starten beim Junior bei rund 30.450 € und reichen bis über 100.000 € bei den Quadrifoglio-Topversionen von Giulia und Stelvio. Das sind unverbindliche Listenpreise des Herstellers, keine FINN Abo-Raten.
Die aktuell bestellbare Diesel-Giulia startet bei rund 56.000 €. Die Giulia Quadrifoglio mit 520-PS-V6 ist seit März 2026 wieder bestellbar und startet bei 100.700 €.
Alfa Romeo bietet mit Giulia und Stelvio zwei Modelle, die sich in Ausstattung und Preisklasse typischerweise für die gehobene Dienstwagenklasse eignen. Wie bei jedem Dienstwagen hängt die konkrete Eignung von der individuellen Versteuerung und den Vorgaben des Arbeitgebers ab.
Alfa Romeo punktet bei Design und Fahrdynamik. Der ADAC bewertete beim Tonale in einem Test unter anderem den Antrieb als nicht durchgängig harmonisch abgestimmt, ein Punkt, den das Facelift 2026 technisch überarbeitet hat. Wie bei jeder Marke variiert die Zuverlässigkeit je nach Modell und Baujahr.
Mehrere frühere Alfa-Romeo-Modelle sind nicht mehr im aktuellen Sortiment, darunter Giulietta (Produktionsende 2020), MiTo (2018), 4C (2020) sowie ältere Baureihen wie 156, 159, Brera und GTV. Der Kompakt-Hatchback Giulietta soll laut Alfa Romeo künftig einen Nachfolger auf Basis der STLA-One-Plattform bekommen.
Der 33 Stradale ist ein 2023 vorgestellter, auf 33 Exemplare limitierter Supersportwagen mit Verbrenner- (620 PS) oder Elektroantrieb (750 PS), benannt nach dem legendären Alfa Romeo 33 Stradale der 1960er Jahre. Alle 33 Fahrzeuge sind bereits vergeben. Alfa Romeo hat nie einen offiziellen Preis genannt.
Die nächste Stelvio-Generation wurde von 2026 auf 2027 verschoben. Die aktuelle Generation bleibt inklusive Quadrifoglio-Version bis mindestens 2027 im Programm.
Die Stelvio Quadrifoglio ist seit März 2026 wieder bestellbar und startet bei 108.800 €, dem UPE des Herstellers ab Werk.
Neben Alfa Romeo bietet FINN Auto Abos für zahlreiche weitere Automarken an, von kompakten Alltagsautos bis zur Oberklasse.



